Wie Ausgrabungen ergaben, bestand die Pfarrkirche St. Walburga bereits um 1200.
Der romanische Turm deutet mit seinen schießschartenähnlichen Fenstern auf einen älteren Vorgängerbau hin.
Im Jahre 1672 wurde das Satteldach durch die heutige Helmspitze ersetzt.
Urkundlich belegt ist die Schenkung der Kirche von Weißensee mit all seinen Rechten von Bischof Siboto 1229 an das Kloster St. Mang in Füssen.
Die erste Erweiterung und gotische Umgestaltung der Kirche fand wohl zwischen 1300 und 1350 statt. Nach weiteren Umbauten in den Jahren 1463 und 1668 wurde die Kirche um 1700 in ihre heutige Gestalt barockisiert.
Den Choraltar schuf der bekannte "Wies-Erbauer" Dominikus Zimmermann, der von 1708 bis 1716 mit seiner Familie in Füssen gelebt hat.